Eine DJ-Frau stellt sich vor
Salsa, Salsa... und noch mehr Salsa gibt es in ihrem Leben. Seit 1991 lässt die Liebe zur Musik und dem dazugehörigem Tanz sie nicht mehr los.
"...die Salsa hat mein Leben total umgekrempelt."
Als gebürtige Darmstädterin lernte sie die Salsa von dem Peruaner Raúl Díaz (ebenfalls wohnhaft in Darmstadt) kennen. Ihre ersten Tanzschritte lernte sie im Kulturzentrum ,,Bessunger Knabenschule" in Darmstadt, und dann war sie auf einmal im sogenannten Salsafieber, dass auch heute noch die Salsa-Anfänger packt. Ab diesem Zeitpunkt hieß es mindestens vier oder auch fünfmal Salsa tanzen in der Woche.
Sie war die erste Frau in Darmstadt, die sich über die Presse um eine
Verbreitung bzw. dem Bekanntwerden von Salsa kümmerte.
Mit mehreren Sonderthemen „Latino-Szene-Rhein-Main" (Anzeigenverkauf, redaktioneller Bericht, Gestaltung, Layout .... bis zur Filmbelichtung) hatte sie es durchgesetzt auch redaktionell etwas mehr über eine wunderbare Musikszene die gerade hier in Deutschland am entstehen war, zu schreiben. Beschäftigt bei der Darmstädter Zeitung, nutzte sie ihren Beruf, unter anderem um ihr Hobby weiter bekannt zu machen. Im Caribe Salsodromo hatte sie einige Live-Bands kennengelernt und Interviews fürs Darmstädter Echo gehalten. Heute kann man sicherlich sagen, das Caribe Salsodromo in DARMSTADT (Darmstädtern früher bekannt als Hippo) war einer der bekanntesten Salsa-Läden in Deutschland überhaupt, aber vieles hat auch die Presse-Arbeit dazu beigetragen. El Salsero (Joachim Lücking) und El Flaco (Wolfgang Sippel) waren die ersten deutschen DJs die Darmstadts Salsadisco mit Musik beliefert haben und was sich aber bald ändern sollte. Mit „EUROSALSA" , vielen Bands wie „Sonoc de las Tunas" und anderen Künstlern aus dem Latin-Bereich, hatte sie es geschafft, als erster Frauen-Salsa-DJ (DJane) beginnent im Rhein-Main-Gebiet von sich reden zu machen.
Die erste Salsa-Informationzeitschrift hieß EUROSALSA
der Herausgeber Luis Molina lernte La Salsera auf einem Salsaboot kennen. Und da sie beide irgendwie mit Zeitung zu tun hatten, hatten sie Adressen ausgetauscht, Freundschaft geschlossen und sich gegenseitig unterstützt. Mit wenig Geld, viel Liebe zur Musik, viel Arbeit und viel Engagement, arbeiteten einige wenige Leute am Erscheinen der EUROSALSA. Die erste Zeitung bestand aus einem zusammengebündelten A5-Blättchen, natürlich etwas unprofessionell, aber immerhin war dies ein Anfang. Doch auch vor EUROSALSA ist die Entwicklung nicht stehengeblieben, der ständige finanzielle Mangel, Anzeigenkunden, die nicht bezahlten, Druck von außen, ließ diese Zeitschrift leider irgendwann nicht mehr bestehen. Heute wird die Arbeit, die EUROSALSA begonnen hat, um einiges professioneller von Bamboleo fortgesetzt. Das zum Thema Salseras Pressearbeit und "Salsa wird populärer".
1995 absolvierte La Salsera in Regensburg bei ,,Adrianne Schladerer Group" ihren Aerobic-Instructor
und unterrichtet danach an verschiedenen Orten die Latino- bzw. Salsa-Aerobic. Durch die Latino-Aerobic hatte sie natürlich Kontakte zu einigen Fitness-Studios und auch die Idee, in einem Aerobic-Raum einen Salsa-Tanzkurs für Anfänger anzubieten. Das Fitness-Studio in Höchst im Odenwald der Fitness-Company gab ihr die Möglichkeit, ihren ersten Tanzkurs mit ihrem Tanzpartner Luis Moreno anzubieten.
2010 im September kam dann noch der Zumba-Instructor-Schein mit Lizenz A und B dazu.
Seit 2011 kann sich "La Salsera" vor Zumba-Kursen kaum retten, es werden immer mehr Studios und Schulen, die sie als Trainerin buchen möchten.
2012 wird das Zumba-Geschäft erweitert und es werden Mitarbeiter eingestellt sowie die erste Zumba-Reise für Mai 2012 geplant.
Die Arbeit als DJ fing Anfang 1997 an, als sie eine neue nette Kneipe in Darmstadt entdeckte, die als früher Szenetreffpunkt (Worschtküch) den Darmstädtern bekannt war. Der neue Betreiber war für alles Neue aufgeschlossen und gab ihr den Dienstag in seinem Lokal, um ihn als Salsa-Treff einzurichten. DJ Flaco (Caribe Salsodromo) und ihr Tanzpartner Luis Moreno unterstützten sie dabei. Durch die Freundschaft mit der kubanischen Salsa-Band bekam man auch hier immer mehr Kontakte in der Latino- bzw. Salsa-Szene.
Heute gehört sie zu den bekanntesten DJanes in punkto Salsa. Ihre Discogrphie liest sich wie ein Roman und wird wohl auch nicht so schnell enden. Ihre Erfahrungen und weltweiten Kontakte machen heute auch den Erfolg ihrer Latin-Agentur aus. Mit Großveranstaltungen, Salsa-Reisen und Künstlervermittlung machte sich die Latin-Agentur Salsera bereits einen Namen. Ihr unermüdlicher Einsatz und Hingabe zu allen Aktivitäten macht sie und ihre Mitarbeiter zu einem verlässlichen Partner.
La Salsera:
"Seit dem Jahr 2001 bin ich nicht mehr die einzige DJ-Frau im Latin-Bereich und das ist eine gute Entwicklung! Es ist für Frauen immer schwieriger als für Männer, aber es ist nicht unmöglich. Es war auch für mich nicht einfach, aber ich denke, wenn man etwas wirklich will, total dahinter steht und seine Sache in der Musik mit viel Gefühl bzw. Herz angeht, denn dies ist wichtig für unsere Musik, dann kann auch keiner etwas daran ändern."
Ich möchte mich auch auf dieser Seite bei den Menschen bedanken, die mir zu meinem Erfolg verholfen haben: Luis Moreno (de Peru/Darmstadt) Luis Molina (Peru/Hannover) Carlos Carralero y Gina Mercedes (Frankfurt/SON TAINO) ; Juan Beteta (Frankfurt); Latino-Treff (Raul Diaz/Darmstadt); Charlie El Ponceño" (de Puerto Rico/Langen); Jupp Melcher (Wiesbaden/Big Apple), Roberto Beduieme (Dj in Darmstadt), Wolfgang Sippel (Offenbach – Dj im Caribe), Margarita Cantero(Veranstalterin), Ana Rosa(Veranstalterin), Ellie (de Brasil/Sambatänzerin), Lais Manchester (de Brasil/Darmstadt), Nimfa (de Peru/Mörfelden) Reinhold Krug (Darmstädter Echo), Daddy (Fritz – Das Magazin in Darmstadt) Diskothek Caribe und viele andere mehr.................
Als Abschluss möchte ich noch einen Satz für alle mitgeben, die sich als Tanzlehrer, DJ oder in anderen Attraktionen im Latin-Bereich etablieren möchten: Packt es an, lasst Euch von niemandem beirren. Auf gar keinen Fall aufhalten lassen, und wenn es auch manchmal sehr schwer ist, bloß nie aufhören mit der Sache, die man liebt.
"Que viva la Salsa" "Es lebe die Salsa".
Viele Grüße an alle Salseros und Salseras von:
Veronika "La Salsera"
„

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